REHIRE: BOLSENA, MEHR ALS EIN WOCHENENDE
Tag 1 – Die Reise beginnt in Bolsena
Am ersten Tag muss das Programm noch nicht vollgepackt sein.
Nach dem Check-in beginnt der Aufenthalt am besten mit etwas Zeit für Bolsena: ein Spaziergang durch die Altstadt, über die Piazza Matteotti und durch das Burgviertel, bevor es hinunter zum See geht.
Die Uferpromenade begleitet den Übergang in den Abend – mit Zeit für einen Spaziergang, einen Aperitif und das erste Abendessen.
Die erste Nacht verbringen Sie in Bolsena.
Tag 2 – Civita, Lubriano und das Valle dei Calanchi
Der zweite Tag führt mitten hinein in eine der charakteristischsten Landschaften der Tuscia.
Nur wenige Kilometer von Bolsena entfernt liegt Civita di Bagnoregio, weltweit bekannt als „die sterbende Stadt“. Diese Bezeichnung geht auf die fragile Beschaffenheit des Tuffhügels zurück, auf dem der Ort erbaut wurde, sowie auf den langsamen Erosionsprozess, der die Landschaft seit Jahrhunderten verändert.
Eine Fußgängerbrücke führt hinauf in den über dem Valle dei Calanchi gelegenen Ort. Die Landschaft ist geprägt von Tonhängen, die im Laufe der Zeit geformt wurden, und von Ausblicken, die sich mit jedem Schritt verändern.
Das historische Zentrum von Civita di Bagnoregio hat den besonderen Charme eines kleinen, rund um die Piazza San Donato gewachsenen Ortes bewahrt. Typisch sind die Häuser aus Tuffstein, die engen Gassen, Bögen und stimmungsvollen Ausblicke, die von Jahrhunderten Geschichte erzählen.
Ein außergewöhnlicher Ort, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte.
Nach dem Besuch von Civita geht es weiter nach Lubriano.
Von hier zeigt sich Civita aus einer ganz anderen Perspektive. Lubriano blickt direkt auf das Valle dei Calanchi und bietet zwischen kleinen Gassen, Plätzen und Aussichtspunkten einen neuen Blick auf dieselbe Landschaft.
Zwei nahe beieinanderliegende Orte, zwei unterschiedliche Perspektiven auf dasselbe Tal.
Am Nachmittag geht es zurück in Richtung See.
Abendessen und zweite Übernachtung in Bolsena.
Tag 3 – Orvieto, gleich hinter der Regionsgrenze
Am dritten Tag führt die Reise in eine andere Region, ohne sich weit von Bolsena zu entfernen.
Von Bolsena aus geht es nach Orvieto, das auf seinem mächtigen Tufffelsen über dem umliegenden Tal liegt.
Der ideale Ausgangspunkt ist der Dom von Orvieto mit seiner eindrucksvollen Fassade und der Cappella di San Brizio. Im Dom wird auch das Korporale aufbewahrt, das mit dem Eucharistischen Wunder von Bolsena aus dem Jahr 1263 verbunden ist – ein historisches Band, das beide Städte seit Jahrhunderten miteinander verbindet.
Anschließend bieten sich der Pozzo di San Patrizio, der Pozzo della Cava, Orvieto Underground oder einfach ein Spaziergang durch die Altstadt an.
Nach dem Mittagessen bleibt noch etwas Zeit für die Gassen, Plätze und kleinen Geschäfte der Stadt, bevor es wieder zurückgeht.
Denn auch dieser Tag endet dort, wo der Aufenthalt begonnen hat:
in Bolsena, mit der dritten Nacht am See.
Tag 4 – Auch der letzte Vormittag gehört noch Bolsena
Der letzte Morgen muss nicht nur der Abreise gehören.
Er bietet die Gelegenheit für einen weiteren Spaziergang am See, einen Besuch der Basilika Santa Cristina, einen Abstecher zur Rocca Monaldeschi della Cervara oder für all das, wofür an den vorherigen Tagen noch keine Zeit geblieben ist.
Oder einfach, um noch ein wenig länger zu bleiben.
Ein Kaffee, ein paar Einkäufe, ein letzter Spaziergang und – wenn es die Zeit erlaubt – ein letztes Mittagessen in Bolsena, bevor die Heimreise beginnt.
Ein zusätzlicher Tag verändert die Reise
See, Calanchi, kleine Orte und Kunststädte liegen hier nur wenige Kilometer voneinander entfernt.
Und dafür muss weder jeden Tag das Reiseziel noch die Unterkunft gewechselt werden.
Starten Sie in Bolsena. Entdecken Sie die Umgebung. Und kehren Sie nach Bolsena zurück.
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